Mütterpflegerin

Als Mütterpflegerin komme ich zu dir nach Hause und unterstütze dich genau dort, wo du es brauchst. Ich halte dir den Rücken frei, damit du deine Aufmerksamkeit ganz auf dein Baby, dich und deine Erholung richten kannst.

„Geboren wird nicht nur das Kinder durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind“

  • Zeit und Zuwendung: Zuhören, Gespräche und Einzelberatung rund um die Fragen der Mütter im Wochenbett
  • Hilfe bei der Organisation des Familienalltags
  • Freiraum für die Mutter schaffen
  • Einkaufen
  • vollwertiges und stillfreundliches Kochen
  • zeitweise Betreuung von Geschwisterkinder
  • Atem- und Entspannungsübungen, Stressbewältigungsstrategien

Als Mutter hast du in Schwangerschaft, Geburt und danach körperliche und seelische Höchstleistungen vollbracht. Und egal ob das erste oder vierte Kind:  sovieles ist jetzt nach der Geburt neu und vielleicht noch ungewohnt.  Es braucht Zeit bis sich alles um euch herum neu ordnet.

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Durch Zuwendung, Unterstützung und Wertschätzung können du und dein Baby  in einem geschützten Raum in Ruhe in der neuen Situation anzukommen.

Als Mütterpflegerin führe ich keine medizinischen Handlungen durch und stelle keine Diagnosen. Damit ist die Tätigkeit deutlich von der Versorgung durch Hebammen abgegrenzt, ergänzt diese aber sinnvoll. Auch geht die Mütterpflege über die einer reinen Haushaltshilfe hinaus.

Als Mütterpflegerin besitze ich Fachkenntnisse in den Bereichen:
  • Stillen
  • Wochenbett
  • Säuglingspflege
  • Haushaltführung
  • Salutogenese
  • Stressbewältigungsstrategien
  • Zeit- und Familienmanagement
  • Gesprächsführung
  • Familiendynamik
  • Frauengesundheit
  • soziale Fördermöglichkeiten

Und auch später oder falls du ältere Kinder hast komme ich im Krankheitsfall auch gerne als „gute Fee“ in Haus. Ich stärke dir den Rücken und unterstütze dich dabei dich zu erholen und wieder „in die Gänge“ zu kommen.

Vergütung:

Ich arbeite für einen vorab festgelegten Stundenlohn, den ich den Verhältnissen der Mutter anpasse. Es gibt in Deutschland (bisher) keine gesetzliche Regelung für den Einsatz einer Mütterpflegerin. Geregelt sind lediglich die Besuche der Hebamme sowie die Einsätze einer Haushaltshilfe. Bei manchen Kassen gelten Mütterpflegerinnen deshalb „einfach“ als Haushaltshelferinnen, die Übernahme der Kosten wird dann nach dem gleichen Schema und Stundensatz abgerechnet. Von Fall zu Fall wird das unterschiedlich gehandhabt.

Gerne helfe ich dir bei der Antragsstellung. Melde dich bitte frühzeitig!

Nach (§24 SBG V) steht jeder Mutter bis 6 Tage nach der Geburt bis max. 8 Stunden täglich eine Mütterpflegerin zu. Bei medizinischer  Indikation ( § 38 (1) SGB V )  wie z.B. Mehrlingsgeburt, Sectio, Wochenbettkomplikationen, Post Partale Depression, Mütter Burn-Out, auch darüber hinaus.  Im Krankheitsfall der Mutter über nimmt die Krankenkasse bis zum 12. Lebensjahr des jüngsten Kindes die Kosten einer Haushaltshilfe.

http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/38.html

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…..Die Werbung wird nicht müde, uns die jungen Mütter als glücklich strahlend zu verkaufen. Doch wie sieht die Realität aus? Mit Ende der Schwangerschaft und dem Beginn der neuen Lebensphase ist die frischgebackene Mutter oft sofort wieder in den Alltag eingespannt. Eventuell müssen ältere Geschwisterkinder, auf jeden Fall aber der Haushalt versorgt werden. Und das in einer Zeit, die sich Wochenbett nennt und damit einen Hinweis auf den angebrachten Aufenthaltsort einer jungen Mutter gibt.

Doch das Wochenbett ist schon lange keines mehr. Entgegen traditionell geprägter gesellschaften herrscht in der westlichen Industriegesellschaft der Leitungsgedanke vor. Sich schonen nach der geburt, sich Zeit nehmen, um im noch ungewohnten Leben mit dem Baby und dem vielleicht fremd gewordenen Körper anzukommen – das wird vom Umfeldoft nicht gebilligt und vielleicht auch noch mit bissigen Kommentaren vershen „Hab dich nicht so!“ „Stell dich nicht so an!“ Der Druck wird noch verstärkt durch das vermeintliche Ideal, schnellstmöglich wieder so zu funktionieren und auszusehen wie vor der Schwangerschaft.

Nicht wenige Mütter sind in den ersten Monaten nach der Geburt überfordert. In der Regel sind die Väter oft nur wenige Tage von der Arbeit freigestellt, danach ist die Mutter die sich noch in Reconvalaszent befindet, auf sich allein gestellt.

Einn tragendes Netzwerk aus Familie und Freundeskreis haben nur noch wenige junge Eltern. In den meisten Fällen würde ein offenes Ohr für die Sorgen, eine helfende Hand ausreichen, um weitere Überforderung zu vermeiden. Die Kutur des Wochenbetts ist in der modernen Gesellschaft abhanden gekommen…(Quelle GfGInfo)